Klicks und Kompetenz


Unsere digitalen Projekte richten sich an Kinder und Jugendliche, an junge Erwachsene und junggebliebene Erwachsene, die Interesse an der Erprobung neuer Medien, Apps und deren Anwendung haben. Je nach Wunsch, bringen wir das benötigte Equipment mit oder wir arbeiten mit den technischen Möglichkeiten, die Ihnen vor Ort zur Verfügung stehen.


Apps & Co

WhatsApp, YouTube, Instagram, Snapchat und TikTok sind für Kinder Jugendliche wichtige Kommunikations-, Selbstpräsentations- und Unterhaltungsplattformen und die aktuell meistgenutzten Internetangebote. Sie werden von Jugendlichen nicht mehr nur aufgrund ihres kommunikativen Charakters geschätzt, sondern sind wesentlicher Teil dessen geworden, womit Jugendliche ihre Identität ausbilden. Im Workshop zum Thema „Apps & Co.” werden die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten sozialer Netzwerke und der beliebtesten Apps thematisiert. Zudem wird auf Punkte wie Recht am eigenen Bild, Cybermobbing und den Schutz von Privatsphäre und Daten eingegangen.


Datenverantwortung und Datenschutz

Angesichts der zunehmenden Nutzung von webbasierten Angeboten verlieren Kinder und Jugendliche mehr und mehr den Bezug zur Realität. Begriffe wie „Privatsphäre“ scheinen zu verschwinden. Die eigene Datenverantwortung wird von den konstruierten Profilen bekannter Influencer, YouTuber und Gamer überlagert. Gefahren und Risiken treten für eine hohe Anzahl an Follower, Abonnenten und unbekannten, digitalen Freunden in den Hintergrund. Mögliche Konsequenzen sind häufig unbekannt. 

In Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Trägern, Schule oder Kommunen bieten wir daher zwei bis sechsstündige Schülerworkshops zu unterschiedlichen Themen wie bspw. Smartphone, Apps, Bild- und Urheberechte, Games und Umgang mit persönlichen Daten an.

Die Formate sind altersgemäß gestaltet und setzen sich aus theoretischen Grundlagen sowie zahlreichen Praxiselementen zusammen. Der zeitliche Umfang orientiert sich an den jeweiligen Inhalten, dem Alter der Schüler und der Gruppengröße.


Fake News – wie wir die Welt sehen sollen

Von „Fake News“ ist häufig die Rede. Doch was genau bedeutet der Begriff? Gerne neigen wir dazu, diese Bezeichnung für jede Unwahrheit bzw. falsche Darstellung im Netz zu verwenden. Doch nicht immer stecken hinter Falschmeldungen Fake News“. Im Workshop bekommen die Teilnehmer die Möglichkeit sich mit Fake News auseinanderzusetzen. Woran lassen sich „Fake News“ erkennen? Wie unterscheiden sie sich von anderen Täuschungsmanövern? Wie gehe ich mit solchen Nachrichten um? Dabei lernen die Teilnehmer eigene „Fake News“ zu gestalten und erproben ihr neues Wissen im Rahmen digitaler Angebote. Gekoppelt mit praktischen Übungen stärken die Schüler/-innen in den Workshops ihre Informationskompetenz und lernen Methoden kennen, Falschmeldungen zu erkennen und „gute“ Informationen zu finden.


„Stay Safe Online“ – Cybermobbing checken, blocken und sich wehren

Auf Beleidigungen, Hate Speech und Cybermobbing stößt man im Netz immer häufiger. Menschen werden wegen ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht, ihrer Glaubensrichtung, ihrer politischen Einstellung, ihrer sexuellen Orientierung oder ihren körperlichen Beeinträchtigung beleidigt, mit Häme überschüttet, zum Teil massiv bedroht und in ihrer Würde verletzt. Menschen gehen mit Hate Speech in nahezu allen sozialen Netzwerken, in WhatsApp-Gruppen, in Foren oder den Kommentarfunktionen der Medien gegen andere vor. Der Hass richtet sich mal gegen Einzelpersonen, mal gegen Gruppenangehörige oder ganze Gruppen die man gegebenenfalls gar nicht kennt. Auch Jugendliche sind von Hass im Netz betroffen: Schüler oder auch deren Lehrkräfte werden mittlerweile regelmäßig beschimpft oder verunglimpft. Dabei sind vielen Schülern die Konsequenzen ihrer Handlungen oftmals nicht bewusst. In der Anonymität der digitalen Welt fehlen die benötigten Feedback-Schleifen, die es Jugendlichen erst ermöglichen, die Folgen ihrer Handlungen einzuschätzen. 

Unser interaktiver Workshop richtet sich an Schüler weiterführender Schulen und konzentriert sich auf das Thema Cybermobbing. In diesem Workshop lernen die Teilnehmer, Cybermobbing zu erkennen, zu verhindern und angemessen darauf zu reagieren. Wir behandeln verschiedene Aspekte, darunter die Definition von Cybermobbing, seine Auswirkungen auf Opfer und Täter sowie präventive Maßnahmen und die Förderung einer verantwortungsvollen digitalen Etikette. Der Workshop wird durch interaktive Diskussionen, Gruppenaktivitäten, Fallstudien und Rollenspiele durchgeführt, um den Schülern ein umfassendes Verständnis für das Thema zu vermitteln. Unser Ziel ist es, das Bewusstsein für Cybermobbing zu schärfen und den Schülern die Werkzeuge zu geben, die sie benötigen, um sich selbst und andere in der Online-Welt zu schützen.


„Von Hogwarts nach Konoha“ – eine Reisen zu den Helden moderner Mythen und Sagen

Medienfiguren üben schon immer eine große Faszination auf Kinder und Jugendliche aus und dienen häufig als Vorbilder und Idole. 

Das Projekt bietet den teilnehmenden Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit Hilfe analoger und digitaler Medien mit ihren Heldinnen und Helden auseinanderzusetzen. Die Ideen und Wünsche bzw. die persönlichen Interessen der Teilnehmer sind hierbei von entscheidender Bedeutung.

Die jeweiligen Helden, ihre Rollen und ihre Bedeutung bzw. Funktion in den Animes, Mangas, Comics, Filmen und Spielen werden genauer betrachtet und miteinander verglichen. Die Jugendlichen werden genau dort angesprochen, wo sie sich am liebsten aufhalten: in den Welten ihrer Heldinnen und Helden. Denn die Welten von Harry Potter, Naruto, Ash, den Orks und den Avengers bieten genügend Möglichkeiten, um über Macht, Stärke, Freiheit oder Freundschaft zu diskutieren: Harry Potter wird von seiner Familie gehasst, Naruto ist der elternlose Außenseiter im Dorf, Batman verübt Selbstjustiz und warum müssen Heldinnen immer sexy aber völlig unpraktische Kostüme tragen?

In den Workshops arbeiten wir mit dem Wissen der Kinder und Jugendlichen und unterstützen sie darin, politische und gesellschaftliche Zusammenhänge zu verstehen, zu hinterfragen, miteinander zu diskutieren, eine eigene Meinung zu entwickeln und diese Dinge auf ihre eigene, reale Welt zu übertragen.


„Wie sozial sind eigentlich soziale Netzwerke?“

Soziale Netzwerke stehen für virtuelle Angebote, die Menschen miteinander verbinden. Sie schaffen einen digitalen Raum für Begegnungen, Kontakte, Freundschaften und sind von entscheidender Bedeutung für die Persönlichkeitsentwicklung unserer Kinder und Jugendlichen. Gleichzeitig liest man regelmäßig von den Risiken und Gefahren, den gefährlichen Apps, Datendieben und anderen kriminellen Aktivitäten. Sind soziale Netzwerke dann überhaupt noch sozial? Wie gehen wir am besten damit um? In den Workshops klären wir die Teilnehmer darüber auf, welche Möglichkeiten und welche Risiken in den virtuellen Welten liegen. Gemeinsam blicken wir hinter die Kulissen von TikTok, Snapchat und Co und sammeln Tipps für einen sicheren und kompetenten Umgang mit den eigenen Blogs, Messengern und sozialen Netzwerken. An unterschiedlichen Fallbeispielen entwickeln die Jugendlichen ein Verständnis für ihre Rolle als Konsumenten und Kunden und nehmen Influencer als Werbeträger oder Verkäufer wahr. Aufbauend darauf erkennen die Lernenden, dass getroffene Entscheidungen sich je nach Kontext auf Informationen beziehen, welche sie selbst regelmäßig „liefern“ und die von einem Algorithmus berechnet wurden.